Wochermaier u. Glas GmbH
Wildermuthstr. 6
85560 Ebersberg

Telefon: 08092 2490
E-Mail: info@wochermaier.de

Übergang vom Gebäudeenergiegesetz zum Gebäudemodernisierungsgesetz - Update v. 20.7.

Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) wurde im Eilverfahren im Bundestag verabschiedet.

Die Klimaziele werden damit wohl nicht erreicht, so dass Klagen zu erwarten sind, die Änderungen erzwingen könnten.

Die Bundesförderung (BEG) soll bis mindestens 2029 finanziert bleiben.

Was bedeutet das für EigentümerInnen?

  • Auch uralte, ineffiziente fossile Heizanlagen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden.
  • Nach den aktuellen Regeln können Gas- und Ölheizungen eingebaut werden, wenn beim Brennstoffbezug entsprechend der neuen 'Biotreppe' erneuerbare Brennstoffe beigemischt werden.
    Die von 2024 bis heute in der Übergangszeit eingebauten müssen eine davon abweichende Beimischung nach der bisher gültigwn 'Biotreppe' nachweisen. 
  • Die neuen Regeln entsprechen ansonsten den bekannten Regeln.  
  • VermieterInnen sind jetzt verantwortlich dafür, dass MieterInnen durch den EInsatz von Gas- und Ölheizungen nicht schlechter gestellt werden, als mit einer zeitgemäßen Heizung auf Basis erneuerbarer Energie.
  • Die Förderkonditionen wurden angepaßt und sind weiterhin attraktiv.
    Es wurde ein degressive Komponente eingebaut.
    Zum Jahreswechsel entfallen bestimmte Vorhaben aus der Förderung.
     
    Schnell sein lohnt sich also! Die Finanzierung der Föderung selbst scheint gesichert.
  • Der Europaweite CO2- Umlagemechanismus bleibt trotz Verzögerung unberührt. Dadurch werden fossile Brennstoff teurer, um den Verbrauch zu senken.    
  • Die Auswirkungen außenpolitischer Konflikte auf die Preise importierter Brennstoffe bleiben unkalkulierbar. 
  • Die verpflichtende Beimischung von synthetischen und biogenen Kraftstoffen wird den Brennstoffbezug weiter verteuern, insbesondere wenn sie importiert werden müssen.
  • Die Gasnetzgebühren steigen, wenn immer weniger Verbraucher das Netz nutzen..

Wenn also in den nächsten Jahren eine Heizungserneuerung ansteht oder angedacht ist, lohnt es sich, den Zeitpunkt gut abzuwägen.

Ausgereifte, innovative Techniken für alle denkbaren Varianten stehen bereit, eingesetzt zu werden. Umso wichtiger wird, für den jeweiligen Anwendungsfall die passende Variante zu wählen.
Und einen Handwerksbetrieb auszuwählen, der für die geplante Lebensdauer die technische Betreuung absichert.    

Für Eigentümer, die bereits heute in Biomasse, Wärmepumpe oder Fernwärme investieren möchten, gilt weiterhin: "Die Taube in der Hand ist besser als der Spatz auf dem Dach" 

Wir empfehlen daher, gerade jetzt bei einer Erstberatung bei uns im Haus herauszufinden, welche Möglichkeiten Ihnen offenstehen und welche Strategie für Sie sinnvoll ist !!